Beamer selber bauen mit einem Smartphone

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Früher waren Handys so groß wie ein Aktenkoffer. Richtige Klötze! Der Begriff »Mobiltelefon« war wahrscheinlich eher als Scherz gemeint, denn »mobil« war man mit so einem Teil im Rucksack nicht wirklich. Dann begann der Trend zur Miniaturisierung. Wer das kleinste Handy hatte, war der King. In letzter Zeit beobachte ich eine erneute Wende. Handys bekommen wieder größere Bildschirme – je mehr Pixel, desto besser. Manche Handyhersteller verkaufen neuerdings sogar Uhren, sogenannte Smartwatches. Mein Verdacht: Die Telefone sind inzwischen so unpraktisch groß, dass man eine Chance sieht, den Leuten zusätzlich solche Uhren zu verkaufen: damit man nicht bei jeder Message den Mobilklotz aus der Hosentasche angeln muss. Trotz der größer werdenden Displays kann es ganz schön nervig sein, seine Freunde um das kleine Telefon zu versammeln, um ein paar Fotos oder einen kleinen Film zu zeigen. Toll wäre da doch ein kleiner Beamer, der den Bildschirm vergrößert und den Inhalt an die Wand projiziert. Nichts leichter als das!

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Materialliste

• Smartphone (keine Angst, es wird nicht zerlegt)
• Schuhkarton, gibt’s gratis beim Schuhhändler
• Lupe mit Durchmesser 5cm oder größer, ab 2 €
• Büroklammer
• Präzisionsmesser, ca. 4 €
• Schwarzes Klebeband, ca. 5 €
• Schwarze Farbe (Sprühfarbe, dicker Filzstift, schwarzes Tonpapier geht auch), ab 2 €

Die detaillierte Bauanleitung, Erklär-Grafiken und genaue physikalische Erklärungen gibt’s hier!